Projekt-Ende! Deponie Marchfeldkogel ist K.O.


—–Aussendungen und Presse-Artikel ab der UVP-Verhandlung am 15. Juli 2015:

 

             und HIER:   the Nr. One Message:

  Der „Marchfeldkogel“ wird nicht errichtet. Punkt.

 

AUS – ENDE – FINITO:  Ziel erreicht, das AUS für den Kogel, das UNWORT und der ALPTRAUM des Jahrzehnts, ist DA !!!

Endlich – am 8.3.2018 – nach 6 Jahren K(r) ampf haben die Betreiber das Handtuch geworfen, die UVP zurückgezogen !!!

Markgrafneusiedl und seine Nachbarn sind Happy, eine Umwelt- und Lebensbedrohung in gemeinsamer Anstrengung erfolgreich abgewehrt !!!

Hier die Artikel der Presse, des ORF und  die Info von unseren tollen Unterstützern, dem Team VIRUS:

 

39  Aussendung von VIRUS:
presseaussendung/OTS_20180308_OTS0125/virus-erfreut-ueber-rueckzug-des-marchfeldkogel-Projektes

40  ORF Noe  09.03.18:                     Umstrittener Marchfeldkogel wird nicht errichtet – noe.ORF.at

39  Artikel Kurier 09.03.18:                 2018-03-09-Artikel-Kurier-AUS-für-Mf-Kogel.jpg

38  Artikel Bez.blätter 13.03.18:         Marchfeldkogel ade !! Endgültig AUS !!

37  Kommentar Bez.blätter 13.03.18:       Leitartikel Grünoase oder Blaukalk-Deponie

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36 Artikel Bezirksblätter 02.06.16:      Am Sonntag Betrieb in Grube: Staub stört Sonntagsruhe
                weiters ein Artikel zur S8 Schnellstrasse: bei der S8 gibt es neue Probleme nach 3 Tagen Verhandlung

35 Artikel KRONE 25.02.16:               Grüne gegen zwei neue Schütthügel im Marchfeld

34  NÖ Umweltanwalt (Thomas Hansmann) im ORF:  Heftiger Streit um Schutthügel im Marchfeld – „ein unsinniges Projekt“

33 Artikel Bezirksblätter 17.02.16:      Die neue Bucklige Welt – NÖ Umweltanwalt entschieden gegen neue Hügel

32 Artikel Kurier 19.02.16:                  NÖ Umweltanwalt gegen künstliche Kogel im Marchfeld

31 Artikel Die Presse 07.02.16:          Neue Berge für Niederösterreich: Markgrafneusiedl und Gerasdorf

30 Artikel Bezirksblätter 27.01.16:      Feinstaub wird nun in Markgrafneusiedl gemessen – von Jänner bis April 2016

29 Artikel Bezirksblätter 04.01.16:      (Jahresrückblick:) Streitereien zum Mf-Kogel und Messstelle
Anmerkung zur Information im letzten Absatz – eine Feinstaub-Messstelle wurde in Markgrafneusiedl installiert und im Juli 2016 wieder entfernt.  Bis jetzt hat niemand im Dorf etwas von Messergebnissen erfahren. Was die Marchfeldkogel-Betreiber nun damit vorhaben, ist nicht bekannt.

28 Artikel NÖN 10.12.15:                    Feinstaub wird nun gemessen

27 Artikel Bezirksblätter 09.12.15:      Feinstaub über dem Berg

26 Artikel Bezirksblätter 09.09.15:      Grundwasser – Gefahr aus der Tiefe

25 Artikel Österreich 04.09.15:            Grundwasser-Skandal am Mf-Kogel?

24 Artikel Kurier 04.09.15:                   Gegner sehen Grundwasser bedroht!

23 VIRUS – WUK Umweltbureau zu           Bedrohung unseres Grundwassers BEREITS JETZT!!

22 Artikel HEUTE NÖ       04.09.15:          Krimi um Grundwasser – jetzt schon durch Deponien belastet!

21 VIRUS – WUK Umweltbureau zu           M.Petrovic schaltet Staatsanwalt ein

20 Artikel Bezirksblätter 02.09.15:       Anzeige diverser MF-Kogel-Vorgänge beim Staatsanwalt

19 Artikel Kurier 31.07.15:                    neue Kritik an den Behörden, siehe auch kurier.at/niederoesterreich

18 Presseausssendung MMB-ÖVP 29.07.15:    harsche Rüge am UVP-Verhandlungsprotokoll – Realität verweigert!

17 Artikel Rundschau 27.07.15:           grösste Deponie wieder nicht genehmigt!

16 Artikel Kurier 25.07.15:                    Kritik an Landesbeamten nach UVP-Verhandlung

15 Artikel Bezirksblätter vom 22.07.15: Blaukalklager – NEIN

14 Artikel Bezirksblätter vom 22.07.15: Blaukalk (HCB) ist seit 2001 verboten – gehört zum ‚Dreckigen Dutzend‘

13 Schlagzeile Bezirksblätter vom 22.07.15: Rebellion gegen Blaukalk-Giftlager

12 Artikel NÖN vom 21.07.15:                          Mf-Kogel nun Geschichte?

7    Artikel NÖN vom 17.07.15:            Strasshof klar gegen das Projekt

8    Artikel Heute NÖ vom 17.07.15     Blaukalk-Ablagerung im Kogel?

9    Artikel Österreich vom 17.07.15    Anrainer befürchten Blaukalk-Ablagerung!

10  Artikel Heute NÖ vom 15.07.15    Umweltdachverband: Sondermülldeponie?

11    NÖ ORF:
http://noe.orf.at/news/stories/2631165/           Heftige Debatte um Projekt Mf-Kogel 14.2.14

http://noe.orf.at/news/stories/2719599/           Grüne gegen Mf-Kogel 3.7.15

http://noe.orf.at/news/stories/2721334/           Mf-Kogel: Sondermüll statt Baureste?  15.7.15

http://noe.orf.at/news/stories/2721803            UVP für „Mf-kogel“ wurde vertagt   16.7.15

unser (MMB-ÖVP) Anliegen – unser Ringen zum Erhalt einer lebenswerten Natur in Markgrafneusiedl!

Die Gemeindeführung (der Periode 2010 bis 2015) hat das Projekt Marchfeldkogel – die Errichtung der größten Deponie Mitteleuropas auf dem Gemeindegebiet von Markgrafneusiedl – seit Jahren unterstützt. Es wurde einerseits durch die Zurückhaltung von Informationen und andererseits aufgrund von beschönigten Sachverhalten versucht, dieses Deponievorhaben vor der Bevölkerung geheim zu halten.

Die öffentliche Auflage der Unterlagen durch die Projektwerber im Rahmen einer Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) erfolgte in den Sommermonaten des Jahres 2013 am Gemeindeamt. Bis dahin wurde keine öffentliche Informationsveranstaltung organisiert, weder durch die Projektwerber noch durch die Standortgemeinde, um der Bevölkerung darzulegen, worum es sich bei diesem Projekt „Marchfeldkogel“ wirklich handelt. Erst nach fristgerechten Einwendungen einiger hundert besorgter Bürger gegen das Vorhaben konnte das Recht auf Parteienstellung im weiteren UVP-Verfahren gewahrt werden und es wurde von Seiten der Projektwerber eine Plakatdarstellung des Vorhabens mit einigen ausgewählten Gutachtern in der Volksschule Markgrafneusiedl präsentiert.

Einige wesentliche Punkte aus den Gutachten sind im Folgenden kurz zusammengefasst:

  • Die Feinstaubbelastung wird zunehmen, obwohl sich unsere Region bereits in einem Feinstaubsanierungsgebiet befindet. Wenn keine Maßnahmen zu einer Verringerung dieser Staubbelastung gesetzt werden, drohen schon jetzt Strafen aufgrund entsprechender EU-Richtlinien, die vom Steuerzahler zu berappen wären! Eine große Anzahl von Studien belegt, dass Feinstaub mit seinen negativen gesundheitlichen Auswirkungen auf die Atemwege und das Herz-Kreislauf-System als das derzeit wichtigste lufthygienische Problem anzusehen ist. Je höher die Feinstaubbelastung ist, desto höher ist auch das Erkrankungs- bzw. Sterberisiko. Eine Auswertung des österreichischen Umweltbundesamtes hat für Österreich eine Verminderung der durchschnittlichen Lebenserwartung um rund acht Monate ergeben. Kinder zählen mit älteren Erwachsenen und Personen mit Vorerkrankungen zu den besonders empfindlichen Gruppen. Da sich keine Konzentrationsgrenze ableiten lässt, unterhalb derer gesundheitliche Auswirkungen ausgeschlossen werden können, ist jede Verringerung der Feinstaubbelastung eine Verbesserung der Gesundheitssituation der Bevölkerung.
  • Auch der Verkehr wird auf unserem Gemeindegebiet zunehmen. Laut Einreichunterlagen der Projektwerber für die UVP generiert das Vorhaben einen Bedarf von 56.000 LKW-Fahrten pro Jahr, oder: es kommen zu den jetzt schon hohen 1400 noch 580 pro Tag dazu !!
  • Mit einer Laufzeit von mehr als 50 Jahren ist völlig unklar, wer für die Erhaltung der Deponie nach Projektende aufkommen wird und um welche Beträge es sich dabei handelt. Sicher ist aber, dass sich dann die Deponie auf dem Gemeindegebiet befindet und daher die Gemeinde – neben all den anderen Risiken – auch dieses finanzielle Risiko tragen wird.
  • Mögliche kurzfristige Mehreinnahmen im Gemeindebudget stehen in keinem Verhältnis zu den erwartbaren negativen Auswirkungen auf Gesundheit und Umwelt.

Wir stehen für ein klares Nein zur Deponie Marchfeldkogel und werden den Widerstand in der Bevölkerung gegen diese Deponie organisieren. Auf behördlicher Ebene setzen wir alle uns zur Verfügung stehenden Mittel ein, um das Deponieprojekt zu verhindern. Vor allem, da die Marchfeldkogel Errichtungsgesellschaft am 4. November 2014 erneut um einen Verhandlungstermin zur Umweltverträglichkeitsprüfung angesucht hat.

Für solche und ähnliche Projekte achten wir auf faire, objektive und gesetzeskonforme Gutachten. Sinnvolle Feinstaubmessungen vor Ort und eine Veröffentlichung dieser Messwerte sollen durchgeführt werden. Es ist uns ein Anliegen, die Bürgerrechte zu stärken und die Informationspflicht bei UVP-Verfahren zu erhöhen. Schließlich muss die Gesundheit und die Lebensqualität der Bewohner wichtiger sein als finanzielle Vorteile.

Am 15.Juli 2015 kam es zum 2.Mal zur mündlichen Verhandlung der UVP (nachdem die erste im Jänner 2014 bereits am Beginn auf Wunsch der Projektwerberin abgebrochen wurde). Auch diese Verhandlung wurde nach 11 Stunden heftiger Diskusssion um 21:15 vom Verhandlungsleiter Mag. Sekyra (Abt. RU4, Land NÖ) abgebrochen und auf unbestimmte Zeit verschoben!
Das von Mag. Sekyra veröffentlichte Protokoll dieser Verhandlung ist ebenfalls äußerst mangelhaft, irreführend und nicht den Tatsachen entsprechend. Und laut AVG unzulässig, es wird daher von allen Beteiligten heftigst kritisiert, siehe die schriftlichen Rügen.

 

Weitere Informationen zur Deponie Mf-Kogel und dessen Folgen:
Petition und erklärender Text  << kann nach wie vor unterschieben und an uns weitergeleitet werden (die UVP läuft noch).

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alles vom Info-Abend 12. Mai 2015: der Vertrag, das Gutachten etc.  >> siehe Downloads